Dein Beckenboden

Dein Beckenboden

Deine Beckenbodenmuskulatur

Damit alles da unten so in Position bleibt, wie es soll, sind deine Beckenbodenmuskeln da. Sie unterstützen dich auch, wenn du den Cup trägst.

Deinen Beckenboden kannst du trainieren. Da die Muskeln viele wichtige Aufgaben haben solltest du mal schauen, wie es um sie bestellt ist. Ein Grund für einen schwachen Beckenboden kann z.B. eine Schwangerschaft sein, doch auch Übergewicht kann die Muskulatur erschlaffen lassen.

Teste Deine Beckenbodenmuskulatur

Führe einen sauberen Finger in die Scheide ein und kneife die Beckenbodenmuskulatur gegen den Finger zusammen. Spürst du hierbei eine Kontraktion und ein leichtes Heben der Muskulatur nach oben, sind deine Beckenbodenmuskeln intakt. Mit Hilfe eines Handspiegels kannst du die Kontraktion betrachten, wobei die vaginale und anale Kontraktion sichtlich erkennbar sein sollte.

Bist du dir nicht sicher, ob es geklappt hat? Dann hier weitere Fragen, die dir bei deinem Selbststest helfen können:

  • Verlierst du ungewollt Urin? Z.b. beim Niesen oder Hüpfen?
  • Kannst du nur schwer halten, wenn du dringend auf die Toilette musst?
  • Hattest du eine Schwangerschaft und keine Rückbildungsgymnastik gemacht?

Gelingt dir das nicht oder kannst du nur eine der drei Fragen mit „Ja“ beantworten, dann solltest du dich am besten direkt ans Training machen. Keine Sorge, ein Fitnessstudio oder ein teurer Trainer sind hir nicht notwendig.

 

Anleitung zum Beckenbodentraining

Spanne die Harnröhre an, als ob du beim Urinieren den Harnstrahl anhalten würdest. Oder stelle dir vor du hättest etwas kleines (z.B. eine Erbse) in dir, die du festhalten musst. Entspanne nach ein paar Sekunden wieder. Beim Training solltest du keine anderen Muskeln, wie etwa die Gesäßmuskeln anspannen. Wiederhole etwa 5-10 Mal.

Am besten übst du jeden Tag. Du wirst schnell merken, wie es einfacher wird.

Du kannst deinen Beckenboden auch beim heben schwerer (oder leichter) Gegenstände anspannen, beim Husten, oder Gehen. Trainieren kannst du eigentlich immer. Sehen oder merken wird es keiner.

 

Unterstützung durch Hilfsmittel

Es gibt extra für das Training der Beckenbodenmuskeln so genannte Liebeskugeln. Sie helfen dir deine Muskulatur anzuspannen. Und das praktische: Du musst nicht einmal daran denken und kannst gleichzeitig etwas anderes tun.

Wichtig dabei ist: Nicht übertreiben! Auch an diesen Muskeln kann man Muskelkater bekommen. Und das ist wirklich sehr unangenehm!

Hinweis: Ist dein Beckenboden sehr schwach, hole dir erst einmal eine Kugel. Am besten oval und nicht zu schwer. Nach und nach kannst du dann „aufstocken“ und mit zwei Kugeln trainieren, die schwerer sind.  Denn auch ein guter Beckenboden kann weiterhin trainiert werden!

Du findest auch Liebeskugeln direkt hier hier im Shop.