FAQs

Häufige Fragen und Antworten

Ist das Einführen und Tragen unangenehm?
Ein Cup wird klein gefaltet und in die Scheide eingeführt. Das Material (medizinisches Silikon) ist weich und flexibel, es passt sich automatisch den Bewegungen und der eigenen Körper-Temperatur an. Wenn der Cup richtig eingesetzt ist und der Stiel ggf.(mit einer Schere) auf die passende Länge gekürzt wurde, ist er nicht zu spüren
Ist das Einsetzen und Entfernen kompliziert?
Die Anwendung ist schnell gelernt. So wie bei Tampons sollte man sich am Anfang zum Üben ein wenig Zeit nehmen. Man bekommt aber sehr bald eine Routine.
Was tun auf öffentlichen Toiletten?
Da ein Cup häufig mehr hält als ein Tampon und bis zu 12 Stunden getragen werden kann, ist die Situation auf einer öffentlichen Toilette eher selten. Falls doch einmal unterwegs geleert werden muss, kann man Toilettenpapier oder ein feuchtes Tuch verwenden. Das medizinische Silikon ist antibakteriell. Natürlich sollte man sich vor jedem Entfernen, so wie auch bei Tampons, gründlich die Hände waschen. Zu Hause reinigt man den Cup nach jedem Entfernen einfach unter fließendem heißem Wasser und wenn man möchte mit einer neutralen Seife. Am Ende oder zu Beginn der Menstruation kann man den Cup abkochen oder auf eine andere Art und Weise sterilisieren (z.B. in der Mikrowelle, in einer Sterilisations-Lösung oder mit einem Sterilisations-Spray)
Hält ein Cup wirklich dicht? Kann er überlaufen?
Ja und ja. Da ein Cup an den Scheidenwänden anliegt, wird das Menstruations-Sekret direkt von ihm aufgefangen. Sobald der Cup aber voll ist (bei manchen Cups schon wenn der Pegel die kleinen Luftlöcher erreicht hat) löst sich die leichte Saugwirkung und er kann überlaufen. Wie bei Tampons hat man schnell heraus gefunden, wann gewechselt bzw. geleert werden muss.
Wie sauber ist der Vorgang des Entfernens und Leerens eines Cups?
Wenn man den Cup rechtzeitig entfernt bevor er “übervoll” ist und ihn waagerecht entnimmt, ist der Vorgang mindestens genauso sauber wie das Entfernen und Entsorgen eines Tampons. Man kann das Entfernen am Anfang auch zur Sicherheit unter der Dusche üben.
TSS - Toxissches Schocksyndrom
Weltweit sind kaum Fälle bekannt, bei dem die Menstruationstasse mit dem Toxischen Schocksyndrom in Zusammenhang gebracht werden kann. Selbstverständlich sollte natürlich trotzdem auf die Hygiene bei der Verwendung der Tasse geachtet werden. Händewaschen und den Cup ausreichen abkochen oder desinfizieren vor der Verwendung ist ausreichend. Hält man sich daran, ist das Risiko, durch die Benutzung einer Menstruationstasse ein TSS zu entwickeln, viel geringer als bei der Nutzung von Tampons.
Das Toxische Schocksyndrom ist eine seltene, jedoch schwere Infektionskrankheit, die manchmal tödlich verlaufen kann. Es wird durch Giftstoffe verursacht, die vom Staphylococcus produziert werden, ein Bakterium, das bei vielen Menschen im Körper vorhanden ist. In den meisten Fällen jedoch ihne Krankheitssymptome auszulösen.
Die Symptome von TSS können plötzlich während der Menstruation oder kurz danach auftreten. Sie ähneln denen einer Grippe und schließen folgende Krankheitsmerkmale mit ein: plötzliches hohes Fieber (> 39°C), Muskelschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohnmacht, ein dem Sonnenbrand ähnelnder Hautausschlag.
Tasse trotz Spirale?
Auch wenn Ihr eine Spirale oder eine Kupferkette (oder ähnliches) zur Verhütung nutzt könnt ihr die Tasse benutzen.
Der Faden wird von der Tasse im besten Fall nicht mal berührt (im Gegensatz zum Ob, das oft direkt an den Faden kommt).